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in
allen Sardinien-Reiseführern, ob online oder als Druckwerk, ist die
Gallura als eine der schönsten
Reisegebiete Sardiniens anpriesen und wir haben dem nichts hinzuzufügen.
Der gesamte nord-östliche Teil der Insel
ist ein wahres Naturschauspiel.
Die ganze Gallura ist umgeben von unzähligen Stränden und Strändchen mit
türkisfarbenem Meer, von bizarren Granitstein-Kulissen, immergrünen
Korkeichewäldern auf sanften, immer höher steigenden Hügeln,
Hochgebirgszügen und fantastischen Felsformationen aus Granit.
Keine sardische
Landschaft ist abwechslungsreicher als die Gallura, nirgends sind die Farben
ausgeprägter und die Wasserqualität des Meeres besser als im Norden der
Insel.
Im
Nordosten, bei Palau, liegen
die 53 sowohl über- als auch unterwasser unter Naturschutz stehenden Inseln
und Inselchen des Archipels von La Maddalena im smaragdgrünen Meer, deren
Strände und Buchten bereits tausendfach auf Postkarten und Erinnerungsfoto's
verewigt wurden. Für Surfer
und Kitesurfer sind die 2 km
von Palau entfernten Porto Pollo
und Isola dei Gabbiani die
Top Surfspots im Norden.
Ausflüge
auf die zwei Hauptinseln La Maddalena
und Caprera sind die
absoluten Highlights in unserem Biketourenprogramm. Schon bei der Überfahrt
mit der Fähre ist ein Blick auf den Bärenfelsen „Capo d'Orso“
von Palau zu erhaschen; am Spiaggia del Relitto
(Foto links) kann eine kurze Badepause eingelegt und der Ausflug mit einem
Stadtbummel im Fischerdörfchen La Maddalena
beendet werden.
Südlich von Palau
geht es über die Baia Sardinia
und Cannigione
an den Küstenabschnitt der Costa Smeralda,
wo Prinz Aga Khan, Mitte der 60er Jahre für illustre und geldschwere Gäste,
Freunde und sonstige Promi's, ein Urlaubs-Paradies erbaute. Wem's Gefällt,
der kann bei einer Radeltour gelangweilte Promi's an der Promenade oder auf
Ihren Yachten beobachten und einen Acht-Euro-Espresso
an der Piazza von Porto Cervo
schlürfen.
Am nordwestlichen Ende der Gallura, liegt
gegenüber von Korsika, die
kleine Küstenstadt Santa Teresa Gallura,
von der aus das Capo Testa
(eines der absoluten Highlights Sardiniens – Foto links) besichtigt werden
kann.
Das
Capo Testa, von den
Einheimischen als das Kap der Feen und Zwerge betitelt, ist geprägt von
einzigartigen Felsformationen aus Granit die über Jahrtausende von Wind und
Wetter zu Natursteinskulpturen geformt wurden. Im Valle della Luna
des Capo Testa können als Überbleibsel aus den 70er Jahren noch einige
Hippies in Ihren Wohnhöhlen betrachtet werden ;o))) In lauen
Vollmondnächten sammeln sich viele
Schaulustige im Valle um sich vom einmaligen Licht- und Schattenschauspiel
zwischen Meer und Granit verzaubern zu lassen.
Auf dem Weg zum Capo Testa, überfährt man
den Landsteg der zwei Meere (Spiaggia dei due Mari),
wo rechter Hand in einem antiken römischen Steinbruch halbfertige
Grantsäulen in der Dünung des Meeres liegen.
Die
innere Gallura ist teilweise
noch vom Tourismus unentdecktes Niemandsland. Sie ist geprägt von sanften
Hügeln, einsamen Landstrichen, immergrünen Kork- und
Steineichenwäldern, Weideland und
Felszacken am Horizont. Kleine unverfälschte Dörfchen im innern mit
sympathischen Bewohnern und herzlichster echter sardischer Gastfreundschaft.
Zwischen
Arzachena, Tempio Pausania
und Luogosanto sind
vielerlei antike Ausgrabungsstätten zu besichtigen, Tomba dei
Giganti, Nuraghen und 2500
Jahre alte Versammlungshütten laden zu
Biketouren mit archäologischem Hintergrund ein und zwischen
Luogosanto und Luras sind am größten
Trinkwasserspeicher der Gallura, dem Lago Liscia, über 3500 Jahre alte
Baumriesen, die Olivastri Millenari
zu bestaunen.
Als
Bikegebiet bietet die Gallura:
für alle Biker einmalige
Landschafts- und Küstenerlebnisse. Selbst vom "Inland" sind die schönsten
Strände in ganz Nordsardinien schnell erreichbar.
Den Mountainbikern:
herrlich unbefahrene Neben-, Sand- und Schotterstraßen, kürzere Downhills -
gerade im Inland.
Ein kleines Manko, viele MTB-Trails befinden sich auf Privatgrundstücken -
somit sind für die wirklichen Highlights immer ein ortsansässiger Guide,
bzw. geführte MTB-Touren zu empfehlen.
Den
Rennrad- und Trekkingbike-Fahrern: ein Netz gut asphaltierter und
ausgebauter Neben-, Haupt und Küstenstraßen, die mit einer guten Karte auch
auf eigenen Faust erkundet werden können.
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