GalluraBikePoint - Bikezone Sardinien
 

Etwas mehr als 23.000 Quadratkilometer groß, 1.800 km Küstenlinie und umgeben von herrlichen kilometerlangen Sandstränden, smaragdgrünem Meer und bewachsen mit immergrüner duftender Macchia, liegt Sardinien als zweitgrößte Insel im Zentrum des Mittelmeeres.

Vom Massentourismus bisher verschont, mit atemberaubender intakter Natur und freundlichen Inselbewohnern, kulinarischen Genüssen und antiken Ausgrabungsstätten ist Sardinien ein Geheimtipp für all jene, die fernab vom großen Trubel Erholung suchen.

Vielfältig und abwechslungsreich präsentiert sich die Perle im Mittelmeer; und seit 2002 wird Sardinien als der Geheimtipp bei Mountain-, Trekking- und Rennradfans gehandelt, seit sie dank den Taxiairlines schnell und günstig ganzjährig erreichbar ist.

Das größte Problem für alle Radsportfans ist sicherlich, dass die sardische Regierung bis heute keine speziellen Infrastrukturen, Radwege oder Kartenmaterial für Biker bereitstellt. Es ist also - gerade für Fans des Mountainbikens ein gewissen Maß an Flexibilität und Abenteuerlust Voraussetzung.

Hier möchten wir Euch einen kleinen Einblick in unser Bikegebiet Sardinien bieten.


Sardinien - der Norden - die Gallura

Sardinien - die Mitte - Barbagia - in Vorbereitung

Der Süden - rund um Cagliari - in Vorbereitung

   
  Sardinien - der Norden - die Gallura
Natur und magische Momente
 

in allen Sardinien-Reiseführern, ob online oder als Druckwerk, ist die Gallura als eine der schönsten Reisegebiete Sardiniens anpriesen und wir haben dem nichts hinzuzufügen.

Der gesamte nord-östliche Teil der Insel ist ein wahres Naturschauspiel. Die ganze Gallura ist umgeben von unzähligen Stränden und Strändchen mit türkisfarbenem Meer, von bizarren Granitstein-Kulissen, immergrünen Korkeichewäldern auf sanften, immer höher steigenden Hügeln, Hochgebirgszügen und fantastischen Felsformationen aus Granit.

Keine sardische Landschaft ist abwechslungsreicher als die Gallura, nirgends sind die Farben ausgeprägter und die Wasserqualität des Meeres besser als im Norden der Insel.

Im Nordosten, bei Palau, liegen die 53 sowohl über- als auch unterwasser unter Naturschutz stehenden Inseln und Inselchen des Archipels von La Maddalena im smaragdgrünen Meer, deren Strände und Buchten bereits tausendfach auf Postkarten und Erinnerungsfoto's verewigt wurden. Für Surfer und Kitesurfer sind die 2 km von Palau entfernten Porto Pollo und Isola dei Gabbiani die Top Surfspots im Norden.

Ausflüge auf die zwei Hauptinseln La Maddalena und Caprera sind die absoluten Highlights in unserem Biketourenprogramm. Schon bei der Überfahrt mit der Fähre ist ein Blick auf den Bärenfelsen „Capo d'Orso“ von Palau zu erhaschen; am Spiaggia del Relitto (Foto links) kann eine kurze Badepause eingelegt und der Ausflug mit einem Stadtbummel im Fischerdörfchen La Maddalena beendet werden.

Südlich von Palau geht es über die Baia Sardinia und Cannigione an den Küstenabschnitt der Costa Smeralda, wo Prinz Aga Khan, Mitte der 60er Jahre für illustre und geldschwere Gäste, Freunde und sonstige Promi's, ein Urlaubs-Paradies erbaute. Wem's Gefällt, der kann bei einer Radeltour gelangweilte Promi's an der Promenade oder auf Ihren Yachten beobachten und einen Acht-Euro-Espresso an der Piazza von Porto Cervo schlürfen.

Am nordwestlichen Ende der Gallura, liegt gegenüber von Korsika, die kleine Küstenstadt Santa Teresa Gallura, von der aus das Capo Testa (eines der absoluten Highlights Sardiniens – Foto links) besichtigt werden kann.

Das Capo Testa, von den Einheimischen als das Kap der Feen und Zwerge betitelt, ist geprägt von einzigartigen Felsformationen aus Granit die über Jahrtausende von Wind und Wetter zu Natursteinskulpturen geformt wurden. Im Valle della Luna des Capo Testa können als Überbleibsel aus den 70er Jahren noch einige Hippies in Ihren Wohnhöhlen betrachtet werden ;o))) In lauen Vollmondnächten sammeln sich viele Schaulustige im Valle um sich vom einmaligen Licht- und Schattenschauspiel zwischen Meer und Granit verzaubern zu lassen.

Auf dem Weg zum Capo Testa, überfährt man den Landsteg der zwei Meere (Spiaggia dei due Mari), wo rechter Hand in einem antiken römischen Steinbruch halbfertige Grantsäulen in der Dünung des Meeres liegen.

Die innere Gallura ist teilweise noch vom Tourismus unentdecktes Niemandsland. Sie ist geprägt von sanften Hügeln, einsamen Landstrichen, immergrünen Kork- und Steineichenwäldern, Weideland und Felszacken am Horizont. Kleine unverfälschte Dörfchen im innern mit sympathischen Bewohnern und herzlichster echter sardischer Gastfreundschaft.


Zwischen
Arzachena, Tempio Pausania und Luogosanto sind vielerlei antike Ausgrabungsstätten zu besichtigen, Tomba dei Giganti, Nuraghen und 2500 Jahre alte Versammlungshütten laden zu Biketouren mit archäologischem Hintergrund ein und zwischen Luogosanto und Luras sind am größten Trinkwasserspeicher der Gallura, dem Lago Liscia, über 3500 Jahre alte Baumriesen, die Olivastri Millenari zu bestaunen.


Als Bikegebiet bietet die Gallura:

für alle Biker einmalige Landschafts- und Küstenerlebnisse. Selbst vom "Inland" sind die schönsten Strände in ganz Nordsardinien schnell erreichbar.

Den Mountainbikern: herrlich unbefahrene Neben-, Sand- und Schotterstraßen, kürzere Downhills - gerade im Inland.
Ein kleines Manko, viele MTB-Trails befinden sich auf Privatgrundstücken - somit sind für die wirklichen Highlights immer ein ortsansässiger Guide, bzw. geführte MTB-Touren zu empfehlen.

Den Rennrad- und Trekkingbike-Fahrern: ein Netz gut asphaltierter und ausgebauter Neben-, Haupt und Küstenstraßen, die mit einer guten Karte auch auf eigenen Faust erkundet werden können.



 

   
  Sardinien - die Mitte
 
 

wir arbeiten dran...

   
  Sardinien - der Süden
 
 

wir arbeiten dran...

 

Das Wetter auf Sardinien

 

wir sind leider keine Wetterfrösche und das Wetter hält sich eh an nichts. Einen kleinen Anhaltspunkt der durchschnittlichen Jahrestemperaturen:

mon min max reg
jan 4 15 8
feb 3 16 7
mär 10 18 6
apr 11 20 5
mai 18 26 4
jun 20 29 2
jul 21 32 1
aug 20 38 0
sep 20 30 1
okt 15 26 5
nov 10 20 6
dez 8 18 7

Winter ist von Mitte Dezember bis Ende Februar. Die Insel ist Grün, es gibt oft "Irlandwetter", kühle Tage mit Regen und Wind im Wechsel mit strahlendem Sonnenschein und bis zu freundlichen 18 Grad. In den Dörfern riecht es nach kuscheligen Holzöfen. Die Zeit der wetterfesten Inselentdecker.

Frühjahr beginnt ab März. Die Temperaturen und Tagessonnenstunden steigen ständig. Ab April erreicht das Meer "ab und an" schon "Badetemperatur", die Natur bereitet sich auf den Mai vor, der sicherlich das Highlight auf der Insel ist. Alles grünt und blüht, die Natur lockt einzigartig mit Blütenpracht, Farbe und den würzigen Düften der sardischen Kräuter.
Die schönste Zeit Sardinien mit dem Mountainbike zu entdecken.

Der
Sommer kommt im Juni. Die Regentage sinken auf 0, die Insel und seine Natur haben erst mal ihre Kraft verschwendet, die Weideflächen werden gelb, die zweite Heuernte steht an, überall Wachtposten um die schlimmen Wald- und Buschbrände schnellstmöglich zu entdecken.. Baden und Strandgammeln sind ab Mitte Juni bis Mitte September der sinnvollste Tages-Zeitvertreib..
Im August fallen Heerscharen italienischer Strandtouristen wie Wanderameisen für 2 Wochen auf der Insel ein, die Strände sind überfüllt, ein Auto nach dem anderen wälzt sich über die Küstenstraßen, die einzig stressige Zeit im sardischen Leben. Radeln tun wir jetzt nicht mehr.

Der Herbst hält ab Mitte September Einzug. Auf der Insel kehrt der ruhige Alltag ein, ein weiteres Aufatmen bieten die ersten Regenfälle, die die Brandgefahr endlich ....
Die Insel wird ein zweites mal Grün, allerdings etwas dezenter und nicht so überschwänglich.
Ihr könnt wieder radeln.
 

 
 
 
  Weitere Informationen zu Sardinien
 

Das Forum von Peter Höh, Autor des Reisebuches "Sardinien" aus dem Reise-Know-How Verlag.
 

 

SardinienForum.com mit vielen Themen rund um Sardinien.
 

 

Michael Müller Verlag, Forum, Reisebücher rund um das Thema Sardinien.

   
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